Das
Wirtshaus
1948, ungeachtet des Fluchs, der gegen die Insel ausgestoßen worden
war, setzen sich Carlo Sacchi, der Seidenhändler, und Sandro De
Col, Meister des Motorbootsports, mit Lino Nessi in Verbindung und schlagen
ihm vor ein Wirtshaus auf der Insel zu eröffnen, die damals nur
von den Schlangen bewohnt war.
Plötzlich stirbt aber Sandro De Col in einem tragischen Unfall
mit seinem Motorboot und Carlo Sacchi wird in der Villa D'Este von der
Gräfin Bellentani ermordert. Lino Nessi, frustriert, will das Projekt
aufgeben, doch empfiehlt ihm die englische Schriftstellerin Francis
Dale, ein Exorzismus des Feuers. Seither wiederholt sich das Feuerritual
jedes Mal wenn sich jemand in das Wirtshaus der Insel begibt.
So ist die Tradition der Gastfreundschaft auf der verlassenen, verfluchten
und exkommunizierten Insel wieder aufgeblüht und blüht auch
heute noch, unbeachtet der Nationalitäten und der Religionen.
Auf der Insel ist der Gast heilig und alle bemühen sich seinen
Bedürfnissen nachzukommen: ein kleines Paradies voller Poesie und
Zauber, ein Ort wo man am Tage die glitzernden Farben bewundern und
abends, mitten in den Lichtern, die sich im See wiederspiegeln, eine
einmalige, bezaubernde Atmosphäre voller magischen Verlockungen
genießen kann.
Dank den Bemühungen des Cavaliere Lino Nessi (Kotelett) zuerst
und später dem Einsatz von Benvenuto Puricelli, ist das Wirtshaus
der Insel Comacina berühmt geworden und ist für die durch
Europa und Italien Reisenden eine vorgeschriebene Etappe. Hier haben
sich viele Berühmtheiten aus aller Welt aufgehalten, wie unser
Guest Book beweist.
Das Wirtshaus ist ein einzigartiger, exklusiver Ort, anders als alle
anderen Restaurants. Es schaut direkt auf den See, ist im Winter hell
und im Sommer dank der erfrischenden Brise des Sees ideal. Hier finden
bis zu zweihundert Gäste Platz.
Benvenuto Puricelli hat am Menü seines Vorgängers, den Kotelett,
nichts, auch im Geschmack nichts geändert.